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The Veggie Patch $4.95 $2.95
Average Rating:3.9 / 5
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The Veggie Patch
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The Veggie Patch
Publisher: Polgarus Games
by Roger L. [Featured Reviewer]
Date Added: 10/08/2013 02:30:50
http://www.teilzeithelden.de/2013/10/08/indie-spotlight-the--
veggie-patch-rpg/
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The Veg­gie Patch ist ein Rol­len­spiel­sys­tem von Jason Ander­son, das genau das mög­lich macht: Man schlüpft leib– und wahr­haf­tig in die Rolle eines bestimm­ten Gemü­ses. Die einen mögen fra­gen „Muss das sein?“, hier mal mehr zur Frage „Wie kann das sein?“.

Die Spiel­welt

Es ist ein sehr skur­ri­les Set­ting, das hier auf­ge­bo­ten wird. Doch soviel sollte einem ja schon beim Kauf des Werks klar sein, denn immer­hin schlüpft man in die Rolle eines Gemüses.

Das Dar­ge­bo­tene ist denk­bar sim­pel: Es gibt ein Gemü­se­beet, in dem aller­lei Gemüse fröh­lich und selbst­ver­ant­wort­lich vor sich hin wächst. Selbst­ver­ant­wort­lich? Ja, denn sie kön­nen sich bewe­gen, kön­nen spre­chen, sind den­kende und füh­lende Wesen. Men­schen oder Tiere haben sie hin­ge­gen nicht zu befürch­ten, denn bei­des gibt es nicht in ihrer Welt. Ihre Welt ist viel­mehr begrenzt auf ein Beet für die jun­gen und eins für die erwach­se­nen Gemüse, einen klei­nen Schup­pen, eine Müll­halde, einen Kom­post­hau­fen und eine selbst gebaute Bar, in der man mit Genuss­mit­teln wie Kompost-Tee und Abyss, einem star­ken Rausch­trunk, handelt.

Es gibt noch die men­schen­gro­ßen Figu­ren an der Nord­seite, an die einige Gemüse gute Wün­sche rich­ten, vor allem jedoch die Ansamm­lung von wei­sen Apfel­bäu­men, die wie mit einer Stimme spre­chen und schon vor dem so genann­ten Wan­del über ein gewis­ses Bewusst­sein ver­füg­ten. Durch ihre Erin­ne­run­gen und ihre Weis­heit lei­ten die fest ver­wur­zel­ten Apfel­bäume die Gemüse durch ihr Leben.

Doch hin­ter der Hecke und hin­ter dem Tor, dort lau­ern die Gefah­ren, die alle Gemüse fürch­ten: Es sind die Kohl­ge­wächse in einem Beet nebenan, das Unkraut in der so genann­ten Wild­nis und noch gefähr­li­chere Krea­tu­ren wie Vögel, Hasen und gar Schlan­gen. Kaum ein Gemüse traut sich in diese gefähr­li­chen Gefilde hin­aus, und wenn doch ein­mal ein Trupp auf­bricht, so kehrt er oft genug nie wie­der zurück …

Auf den weni­gen Sei­ten des Regel­werks gelingt es dem Autor, eine durch­aus leben­dige Welt aus der Sicht von Gemüse zu erschaf­fen, die sich für ver­schie­dene Arten von Geschich­ten glei­cher­ma­ßen eig­net. Ob man nun eher eine beschau­li­che Gemüse-Simulation auf das Beet begrenzt spie­len will, ein gemü­se­po­li­ti­sches Spiel im Zusam­men­hang mit den Kohl­ge­wäch­sen des Beets nebenan, oder ob es doch der klas­si­sche Aben­teu­er­plot drau­ßen in der Wild­nis sein soll, all das ist mit den Infor­ma­tio­nen aus dem Regel­werk möglich.

Doch man ist nicht ein­mal dar­auf ange­wie­sen, anhand der Beschrei­bun­gen eigene Geschich­ten zu kre­ie­ren. Viel­mehr bie­tet der sepa­rate Spiel­lei­ter­teil des Buches noch die „Auf­lö­sung“ des Gan­zen an und erklärt, warum die Gemüse ein Bewusst­sein haben, wie es zum Wan­del gekom­men ist, warum im Beet keine Men­schen und Tiere zu sehen sind und eini­ges mehr. Dar­über hin­aus wer­den ein gutes Dut­zend Plot­auf­hän­ger ange­bo­ten sowie Optio­nen, The Veg­gie Patch als län­gere Kam­pa­gne zu spie­len oder in eine beste­hende Kam­pa­gne ein­zu­bet­ten, bei­spiels­weise One-Shots im Rah­men einer lau­fen­den Fantasy-Kampagne mit den „übli­chen“ Abenteurern.

Die Regeln

Veggie Patch CoverDie Regeln sind sim­pel und leicht zu erler­nen. Jedes Gemüse ver­fügt ledig­lich über 5 Attri­bute sowie eine Anzahl von Gesund­heits­stu­fen. Wür­fel­pro­ben erfol­gen grund­sätz­lich mit zwei W6, wobei zum Ergeb­nis jeweils der gefor­derte Attri­buts­wert addiert wird. Auf diese Weise muss man ein Ergeb­nis zwi­schen 9 (leicht) über 15 (sehr schwer) bis hin zu 21 (unmög­lich) in Drei­er­schrit­ten nach SL-Vorgabe erreichen.

Kämpfe wer­den durch ver­glei­chende Stär­ke­würfe abge­han­delt. Es wer­den einige Boni und Mali sowie mög­li­che Spe­zi­al­an­griffe gelis­tet, doch all das bleibt im sehr leicht zu erler­nen­den Rahmen.

Span­nend hier­bei ist, dass es sich zwar um ein sehr ein­fa­ches Regel­sys­tem han­delt, das sich bei Spie­lern, die mit dem Spiel nicht ver­traut sind, sehr schnell ein­prägt, zugleich aber den­noch genug Varia­tio­nen ange­bo­ten wer­den, um Aktio­nen span­nend zu hal­ten. Das bezieht sich vor allem, aber nicht nur, auf den Kampf; selbst Aspekte wie Team­work sind in die Regeln auf­ge­nom­men worden.

Neben dem Kampf wurde den Regeln für Nah­rungs­auf­nahme und Rege­ne­ra­tion beson­ders viel Raum gege­ben. Hier zeigt sich die größte Kom­ple­xi­tät des Spiels über­haupt, so dass der Ver­dacht auf­kommt, dass der Autor in die­sem Bereich auch einen Schwer­punkt set­zen wollte. Dies ist ihm aller­dings nur begrenzt gelun­gen, denn im Rah­men einer Ses­sion von etwa drei bis vier Stun­den kom­men diese kaum oder gar nicht zum Tra­gen, natür­lich abhän­gig vom Auf­bau der gespiel­ten Geschichte.

Dass The Veg­gie Patch von vorn­her­ein nicht unbe­dingt auf eine län­gere Kam­pa­gne aus­ge­rich­tet ist, zeigt sich bei­spiels­weise beim Sys­tem der Erfah­rungs­punkt­ver­gabe. Nach jeder Geschichte erhält man dem­nach einen wei­te­ren Attri­buts­punkt sowie eine ver­bes­serte Gesund­heit, was bei län­ge­rem Spie­len schnell zu Mega-Gemüse füh­ren würde. Auch die durch zwei Kar­ten und die Hin­ter­grund­ge­schichte defi­ni­tiv begrenzte Spiel­welt weist eher den Spiel­spaß für zwi­schen­durch aus.

Cha­rak­ter­er­schaf­fung

Um star­ten zu kön­nen, wählt man eins der vor­ge­ge­be­nen Gemüse oder denkt sich selbst eines aus, das man zusam­men mit dem Spiel­lei­ter mit Wer­ten ver­sieht. Bei den vor­ge­ge­be­nen Gemü­sen sind die Grund­werte, ver­teilt auf fünf Attri­bute, bereits vor­ge­ge­ben. Man erhält wei­tere fünf Punkte, die man auf diese Attri­bute bis zu einem maxi­ma­len Attri­buts­wert von 10 frei ver­tei­len kann. Außer­halb hat jeder Cha­rak­ter 14 Gesund­heits­stu­fen, die man eben­falls mit den freien Punk­ten anhe­ben kann. Ein Punkt ent­spricht hier­bei drei zusätz­li­chen Gesund­heits­stu­fen. Inwie­fern dies sinn­voll ist, hängt stark von der Aus­rich­tung der Spiel­gruppe ab. Grund­sätz­lich wird man bei null Gesund­heits­stu­fen ohn­mäch­tig, ver­stirbt jedoch erst bei –10. Und auch dann gibt es noch Mög­lich­kei­ten für die ande­ren Cha­rak­tere, den Betrof­fe­nen zu sta­bi­li­sie­ren und zu retten.

Dann wählt man noch einen Vor­na­men für sein Gemüse, wirft zwei W6 zur Bestim­mung des Start–Kom­posts (der Wäh­rung im Spiel), und dann kann man auch schon loslegen.

Wer das Ganze sehr ernst nimmt, kann nicht nur den ent­hal­te­nen Cha­rak­ter­bo­gen nut­zen, son­dern auch die ein­gangs erwähn­ten Cha­rak­ter­bil­der. Im Grunde reicht es aller­dings auch aus, die benö­tig­ten paar Werte auf einen ein­fa­chen Zet­tel zu schreiben.

Und damit ist man dann auch schon fer­tig mit der Cha­rak­te­r­er­stel­lung – her­vor­ra­gend für eine schnelle Runde zwi­schen­durch, denn selbst mit­samt eini­ger Erläu­te­run­gen zu den Attri­bu­ten und eini­gen Grund­be­grif­fen dau­ert das Erstel­len inner­halb einer Spiel­gruppe nicht län­ger als höchs­tens zehn Minuten.

Spiel­bar­keit aus Spielleitersicht

Durch die Mischung aus ein­gän­gi­gen Spiel­re­geln und etli­chen Plot­auf­hän­gern ist es selbst für uner­fah­rene Spiel­lei­ter ein Leich­tes, eine weit­ge­hend frei spiel­bare Geschichte auf­zu­bauen. Sowohl das Ver­schwei­gen des vom Auto­ren erdach­ten Hin­ter­grunds als auch der offene Umgang damit auf Spie­le­re­bene kön­nen inter­es­sante Spiel­si­tua­tio­nen erschaffen.

Per­sön­li­che Modi­fi­ka­tio­nen am Regel­sys­tem kön­nen den­noch sinn­voll sein. Bei­spiels­weise legt das Sys­tem fest, dass der höchste Move–Wert stets der Initi­ta­tive ent­spricht. Das bedeu­tet, dass die Spie­ler in Actions­e­quen­zen auch stets in der glei­chen Rei­hen­folge han­deln, was für die­je­ni­gen mit nied­ri­ge­rem Move–Wert schnell frus­trie­rend wer­den kann.

Spiel­bar­keit aus Spielersicht

Die größte Hürde für Spiel­lei­ter und Spie­ler glei­cher­ma­ßen ist die Skur­ri­li­tät des Set­tings. Sich dar­auf ein­zu­las­sen, ein Gemüse zu spie­len, erfor­dert sicher­lich einen bestimm­ten Spie­ler­typ. Abseits des­sen kann man The Veg­gie Patch jedoch auch schlicht als Bier&Brezel-Spiel hand­ha­ben. So ganz ernst nimmt sich das Spiel – wer hätte es gedacht? — ohne­hin nicht, so dass dies­be­züg­lich keine Hür­den gege­ben sind.

Lässt man sich auf die Gege­ben­hei­ten ein, kann man als Spie­ler das Gefüge um sich herum jedoch bei­nahe so leicht erfas­sen wie die Spiel­re­geln selbst. Spiel­an­sätze inner­halb und außer­halb des Plots sind schnell greif­bar, man kann sich ein­fach wild ins freie Expe­ri­men­tie­ren stür­zen oder aber einem vor­ge­ge­be­nen Plot fol­gen, ganz nach Belie­ben der Runde.

Aller­dings gilt: Umso stär­ker die Spie­ler ihre Cha­rak­tere dar­stel­len kön­nen, desto bes­ser. Einige Ste­reo­ty­pen sind bereits in den weni­gen Beschrei­bungs­sät­zen zu den ein­zel­nen Gemü­sen ent­hal­ten, und umso mehr „Fleisch“ man die­sen gibt, desto leben­di­ger und bun­ter wird auch das gesamte Spiel.

Preis-/Leistungsverhältnis

Für 2,95 USD erhält man ein kom­plet­tes und gut spiel­ba­res Regel­sys­tem mit­samt Set­ting – mehr kann man nicht wollen.

Spiel­be­richt

Mit einem der ange­deu­te­ten Plot­auf­hän­ger des Buches, als One-Shot gedacht und mit ins­ge­samt sechs inter­es­sier­ten Mit­spie­lern mach­ten wir uns daran, The Veg­gie Patch auch tat­säch­lich mal prak­tisch zu testen.

Die Cha­rak­ter­er­schaf­fung nahm mit­samt eini­ger Grund­er­läu­te­run­gen die bereits erwähn­ten zehn Minu­ten in Anspruch. Einer der Spie­ler kam eine Stunde zu spät zur Ses­sion, konnte jedoch mit weni­gen Sät­zen Hil­fe­stel­lung rasch selbst­stän­dig sei­nen Cha­rak­ter erstel­len und noch ein­stei­gen. Cha­rak­tere wie San­tiago de Mais, Ketch Tomate und Klaus Karotte waren als­bald startbereit.

An den Anfang der Ses­sion setzte ich ein paar der wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen als in die Geschichte ein­ge­bun­dene. Kurt Karotte, eines der erfah­re­nen Gemüse des Beets, infor­mierte die jüngs­ten ehe­ma­li­gen Setz­linge – die Spie­ler – über die wich­tigs­ten Orte des Bee­tes, die Gefah­ren drau­ßen und einige Benimm­re­geln sowie die Essens­aus­gabe. Es gab einen kur­zen gemein­sa­men Rund­gang durch das Beet, danach konn­ten die Spie­ler sich frei bewe­gen, was aller­dings zu die­sem Zeit­punkt nur von zwei Spie­lern auch tat­säch­lich wahr­ge­nom­men wurde.

Inner­halb von ins­ge­samt 40 Minu­ten ab dem Zeit­punkt des Tref­fens sind wir dann zum Plot über­ge­gan­gen und es galt, der um sich grei­fen­den Pilz­seu­che Herr zu wer­den. Natür­lich brauchte es dazu einige todes­mu­tige Gemüse, die bereit waren, in die Wild­nis hin­aus zu gehen, um dort nach einem Heil­mit­tel (in einer Spray­dose) zu suchen.

Um es ein wenig span­nen­der zu machen, wur­den die spä­ter auf­tau­chen­den Begeg­nun­gen zwar umschrie­ben, jedoch nicht ein­deu­tig benannt, was zu inter­es­san­ten Über­le­gun­gen führte.

Unter­wegs über­rascht von zwei Puschel­bee­ren, wie die Spie­ler die eigent­li­chen Kanin­chen schließ­lich selbst tauf­ten und ein paar ver­meint­lich flau­schi­gen und har­mo­nie­be­dürf­ti­gen Blu­men mit klei­nen Blü­ten­kel­chen, die sich als Brenn­nes­seln ent­pupp­ten, konnte das Kampf­sys­tem des Spie­les getes­tet wer­den. Die Kämpfe selbst ver­lie­fen sehr flüs­sig und schnell, auch wenn die Initia­tive­be­stim­mung wie ange­deu­tet von mir gehaus­re­gelt wurde, um allen glei­cher­ma­ßen mehr Mög­lich­kei­ten einzuräumen.

Zu guter Letzt konn­ten die Gemüse mit dem ret­ten­den Spray zum Beet zurück­keh­ren und sich dort zu Recht fei­ern lassen.

Der One-Shot war in drei Stun­den mit­samt Cha­rak­te­r­er­stel­lung und grund­sätz­li­chen Erläu­te­run­gen voll­stän­dig abge­han­delt, ohne dabei zu sehr auf die Tube zu drü­cken. Wäre mehr Cha­rak­ter­spiel oder ein etwas kom­ple­xe­rer Plot gewünscht gewe­sen, wäre die Ses­sion auch nach fünf bis sechs Stun­den sicher­lich eine ins­ge­samt kurz­wei­lige gewe­sen. Weni­ger Spiel­zeit hätte ich auf die Geschichte aller­dings nicht ver­wen­den wollen.

Uns allen hat die Ses­sion ziem­lich viel Spaß gemacht. Die Mei­nung zur Ein­gän­gig­keit des Gan­zen bei zeit­gleich beste­hen­der Inno­va­tion des Set­tings war ein­hel­lig, nie­mand hatte grö­ßere Pro­bleme, sich einzufinden.

Erschei­nungs­bild

Das PDF-Regelwerk umfasst gerade ein­mal 42 Sei­ten. Wäh­rend man für das Cover die Anga­ben zu Titel, Autor und Her­aus­ge­ber eher mäßig pro­fes­sio­nell auf den Hin­ter­grund einer Gemü­se­fo­to­gra­fie auf­ge­bracht hat, war­ten die fol­gen­den Sei­ten mit einem deut­lich posi­ti­ve­ren Ein­druck auf.

Die Inne­nil­lus­tra­tio­nen stam­men aus der Feder von Sarah Bad­cock und stel­len in comi­car­ti­gen Blei­stift­zeich­nun­gen die ein­zel­nen Gemüsecha­rak­tere sowie ihre Gegen­spie­ler aus der Kohl­ge­wächs­ecke dar. Und weil sie so nett anzu­se­hen sind, fin­den sich diese Bil­der auf den letz­ten bei­den Sei­ten des Regel­werks noch mal zum Aus­schnei­den und Ver­wen­den als Cha­rak­ter­bild, ein­mal neun, ein­mal sechs Bil­der pro Seite.

The Veg­gie Patch kommt mit zusätz­lich zwei ganz­sei­ti­gen Gelän­de­kar­ten, eben­falls im Stil hand­ge­zeich­ne­ten Mate­ri­als, völ­lig aus.

Dem Regel­werk ist ein sinn­vol­ler Index vor­an­ge­stellt, sodass es ein Leich­tes ist, auch nach der Erst­lek­türe durch das PDF zu navi­gie­ren und gesuchte Stel­len rasch wiederzufinden.


Fazit

The Veg­gie Patch bie­tet für etwa zwei Euro eine kom­plette Spiel­welt hin­sicht­lich Set­ting und Regel­sys­tem. Bei­des ist für Spiel­lei­ter wie Spie­ler glei­cher­ma­ßen ein­gän­gig und eig­net sich für ein in weni­gen Minu­ten spiel­be­rei­tes Bier&Brezel-Spiel ebenso wie für eine oder meh­rere Ses­si­ons zwi­schen­durch. Lang­fris­tige Kam­pa­gnen ent­ste­hen aus den Vor­ga­ben wohl eher nicht, sind auch nur begrenzt emp­feh­lens­wert. In jedem Fall ist The Veg­gie Patch jedoch ein kurz­wei­li­ges und spa­ßi­ges Sys­tem, das durch­aus einen Blick und das eine oder andere Aben­teuer lohnt; dafür sor­gen sim­ple Regeln und aus­rei­chende Variationsmöglichkeiten.

Rating:
[4 of 5 Stars!]
The Veggie Patch
Publisher: Polgarus Games
by Michael P. [Verified Purchaser]
Date Added: 07/26/2010 10:16:56
An adorable setting really. It's not meant to be taken that seriously and it does the job of an imaginative brief excursion into a very silly setting very well.

Rating:
[5 of 5 Stars!]
The Veggie Patch
Publisher: Polgarus Games
by Katrina R. [Verified Purchaser]
Date Added: 07/14/2010 07:44:38
a cute idyllic game that would be perfect to play with kids. I don't think a more mature group would find it all that interesting- since the tone seems to suggest less violent adventures, but there is still room enough for a number of moral dilemmas. Personally, I think this would be a great game to play with kids ages 6 to 12.

Rating:
[4 of 5 Stars!]
The Veggie Patch
Publisher: Polgarus Games
by Jim C. [Verified Purchaser]
Date Added: 04/22/2009 20:59:39
"The Munch Bunch (Munch Bunch!)
Have run away
The Munch Bunch (Munch Bunch!)
Are here to stay
The Munch Bunch (Munch Bunch!)
Have found a home
With a garden.."
This setting of veggie struggle, torment and death, from the makers of the Space Opera Support line, actually succeeds better in depicting a stark battle for existence than many games that take themselves more seriously. It might be a bit too close to its fantasy roots (heh) with wizards, wolves and the suggestion of a dragon cropping up (heh) - having said that, the prospect of raiding the Big Shed on the Hill sounds like one of the best of the adventure hooks to me.

Rating:
[4 of 5 Stars!]
The Veggie Patch
Publisher: Polgarus Games
by Olman F. [Verified Purchaser]
Date Added: 04/17/2009 15:10:51
Thought the setting and PCs may seem too far from the norm for most gamers, the Veggie Patch effectively captures the sense of wonder and adventure that is the goal of most RPG's. It certainly has a light and goofy feel to it, (especially the cute line drawings of the Veggie PCs and NPCs) but underneath it there is a harshness in the world of the Veggie Patch. This would make a great game for a brief mini-campaign or one-shot in between longer campaigns. You have everything you need here, a complete setting with a range of enemies and locations to explore, a simple and appropriate ruleset and a bunch of conflicts and adventures ready to go. Even if you don't think you could convince your group to run a game where they play newly-sentient and animated vegetables, this is still a really enjoyable read.

Rating:
[4 of 5 Stars!]
The Veggie Patch
Publisher: Polgarus Games
by Michael M. [Verified Purchaser]
Date Added: 05/08/2008 11:48:01
The Good: It's an RPG about sentient vegetables. There seems to be no other product covering this niche. IMHO, buying this with Tales of the Wood, and Mundi Animalia plus some searching for the "Hyborian Mice" setting would be awesome.

The Bad: The game doesn't nearly live up to its full potential. Although the "awesome items of magic" which are really normal human items are there, veggie culture is poorly developed. The only interesting thing is that broccoli (and other crucficers) are evil (presumably, because no-one likes broccoli :) ) The crucifierian vegetables could be written as a Aztec-style veggie-sacrificing religion, while the other veggies are a dying-rising god religion. I'd also like more alternatives for the possible origin of the veggies...not to spoil anything, but it's basically a Deux Ex Machina

Rating:
[3 of 5 Stars!]
The Veggie Patch
Publisher: Polgarus Games
by Justin B. [Verified Purchaser]
Date Added: 11/15/2007 04:35:28
Good scan job. I don't know if I would have bought it at regular cost (picked this up during the Thanksgiving giveaway), but how can anybody resist an RPG about intelligent vegetables? I thought the characterization of the pumpkin as a "gentle giant" was appropriate. As an apparently one-shot product, it would take a bit of work to run a game (a lot of creativity from the players). I would have liked to see something like this as a D20 supplement.

Rating:
[4 of 5 Stars!]
The Veggie Patch
Publisher: Polgarus Games
by Derek H. [Verified Purchaser]
Date Added: 11/05/2006 00:00:00
Not bad for a laugh, it is as goofy as you might think. I can't see it as a game for campaigns, but for one shots it serves nicely.

QUALITY: Acceptable

VALUE: Satisfied


Rating:
[3 of 5 Stars!]
Publisher Reply:
Thanks for your comments! I'm glad you found it goofy - that was the intention :-) As you say, not many groups would be able to run it as a campaign, but I think it works well as a fun diversion every now and then.
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